Was haben der leidensfähige Hamster, das wasserscheue Reh und der hungrige Löwe mit der beruflichen Erfüllung zu tun?

Was haben der leidensfähige Hamster, das wasserscheue Reh und der hungrige Löwe mit der beruflichen Erfüllung zu tun?

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Was haben der leidensfähige Hamster, das wasserscheue Reh und der hungrige Löwe mit der beruflichen Erfüllung zu tun?

Wenn du deine berufliche Erfüllung finden willst, dann ist das, wie wenn du am Meeresufer stehst, ins Meer hinausblickst und dort ganz weit draussen ein neues Land entdeckst. Zwischen dem neuen Land, dass du weit draussen entdeckt hast und dem Ort (Meeresufer) wo du momentan stehst, liegt das Meer, also ganz viel Wasser dazwischen. Um dieses neue Land zu erobern, bleibt dir somit nichts anderes übrig, als den Sprung ins kalte Wasser zu wagen und rüber zu schwimmen, damit du das neue Land entdecken kannst.

Einfacher gesagt als getan. Wenn es darum geht ins kalte Wasser zu springen beobachte ich immer wieder verschiedene Typen und jeder reagiert unterschiedlich.

Der leidensfähige Hamster
Der leidensfähige Hamster weiss, dass es dieses neue Land, weit draussen gibt. Jedoch unternimmt er nichts, um dahin zu kommen. Sein Leben ist so wie es ist. Er nimmt es so hin. Bewundernswert ist, dass der leidensfähige Hamster über Jahre hinweg unzufrieden ist, es jedoch einfach erduldet. Das muss man erst mal aushalten/schaffen!

Der kurzentschlossene Wolf
Der kurzentschlossene Wolf, stürzt sich ins kalte Wasser. Schwimmt los, kämpft um sein Leben. In der Hälfte merkt er jedoch, dass er keinen Plan hat. Das er total ziellos unterwegs ist und er eigentlich gar nicht mehr kann, seine Kräfte am Ende sind. Er strampelt und strampelt, einige schaffen es. Andere bezahlen mit ihrem Leben und viele von diesen kurzentschlossenen Wölfen kehren zurück, ohne je am Ziel angekommen zu sein. Sie fühlen sich dann als Versager und wagen den Sprung ins kalte Wasser oft kein weiteres Mal.

Das wasserscheue Reh
Das wasserscheue Reh hat so Angst vor dem Wasser, dass es den unerträglichen IST-Zustand lieber erträgt. Wenn es sich dann doch dafür entscheidet, aufzubrechen und das neue Land zu entdecken, dann beschäftigt sich das wasserscheue Reh mit allen möglichen Absicherungsstrategien. Rettungsboot, nochmals ein Rettungsboot. Schwimmweste, Ersatzruder, Ersatz-Schwimmweste, Rettungsboot für das Rettungsboot, etc. Das wasserscheue Reh ist so stark davon geprägt, dass etwas schief gehen könnte, dass es sich von den Absicherungsstrategien so ablenken lässt, dass es nie einen Fuss auf das neue Land setzen wird.

Der vielbeschäftigte Chihuahua
Der vielbeschäftigte Chihuahua bellt gross rum. Er hat eine grosse Klappe und grundsätzlich wäre es für ihn einen Klacks, da rüber zu schwimmen, aber es ist gerade nicht der richtige Zeitpunkt. Jetzt geht es wirklich gerade nicht. Denn sein Hundefreund ist auch gerade auf Jobsuche und bei dem läuft es gerade nicht so gut. Vorgestern hat er eine schöne Hundedame kennengelernt und es könnte sein, dass die nochmals vorbeikommt. Ah und kommende Woche kommt die nächste Chappi Lieferung. Nein, jetzt wirklich nicht. Der vielbeschäftigte Chihuahua wartet, bis der richtige Zeitpunkt kommt. Und er wartet und wartet und wartet und wenn er nicht gestorben ist, dann wartet er noch immer.

Das oberbequeme Faultier
Das oberbequeme Faultier weiss, dass es dieses neue Land betreten will. Es engagiert jemanden, den es da rüberbringt. Und zwar so (ganz wichtig), dass das oberbequeme Faultier nicht nass wird. Das oberbequeme Faultier trägt für nichts die Verantwortung. Für das hat es jemanden engagiert. Ganz nach dem Motto wasch mich, aber mach mich nicht nass…

Der hungrige Löwe
Obwohl er das Wasser nicht so liebt, ist er bereit ins kühle Nass zu springen. Er will da rüber! Er geht jedoch nicht alleine. Er ist sich bewusst, dass er selber schwimmen muss. Er bereitet sich gut darauf vor und sucht sich jemand, der ihn begleitet. Jemand, der ihm Orientierung gibt. Jemand, der ihm hilft seine Schwimmtechnik zu verbessern. Jemand, der ihn kurz aus dem Wasser hebt, wenn er nicht mehr weiter mag, der ihn entlastet und ihm den richtigen Weg zeigt. Er weiss, dass er den Weg selber schaffen muss, er jedoch jemand an seiner Seite hat, der ihn gut unterstützt.

Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass es kein solches Schwarz-Weiss-Denken gibt und jeder Mensch verschiedene Typen in sich trägt und diese unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Nichtsdestotrotz überlege dir einmal, wie du dich bei Veränderungen verhältst. Wo erkennst du dich wieder? Wer weiss, vielleicht gibt es dir einen Hinweis, warum du noch nicht im neuen Land angekommen bist.

Falls du bereit bist ins neue Land aufzubrechen und jemanden an deiner Seite möchtest, der dir den Weg weist und dich unterstützt, dann buche dir gerne eine kostenlose Standortbestimmung mit mir.

Ich freue mich auf dich,
Deine Selina