Warum wir uns selber begrenzen…

Warum wir uns selber begrenzen…

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Warum wir uns selber begrenzen…

Als Kind stand uns die Welt offen. Wenn uns jemand gefragt hat, was willst du werden, wenn du mal gross bist, hast du nicht lange überlegt und hast sofort geantwortet: Astronaut, Arzt, Forscher, Feuerwehrmann, Tierärztin, Floristin, etc. Deine Augen haben geleuchtet und du hast dich vor deinem inneren Auge als das gesehen, was du werden wolltest. Die Worte sind über deine Lippen gekommen, als ob das das Normalste der Welt ist. Du warst offen und überzeugt, dass du das erreichen kannst. Du hast keinen Gedanken daran verschwendet, ob das nun realistisch ist oder nicht. Es war dein Ziel und du hast es nicht hinterfragt.

Bist du das geworden, was du wolltest? Bist du momentan glücklich in deinem Job, bei deiner Arbeit? Bedauerlicherweise antworten hier sehr viele mit einem Nein. Viele gehen einem Job nach, der sie nicht glücklich macht. Im Alltagstrott gefangen und unglücklich. Täglich quälen sie sich zur Arbeit und wünschen sich am Montag schon wieder das Wochenende herbei. Ist das das Leben, dass du dir als Kind erträumt hast? Bestimmt nicht!

Wo ist denn dieses glückliche, vor Lebensfreude sprühende Kind geblieben? Dieses Kind, bei dem alles möglich war? Das Kind, dass das Unmögliche, möglich machen wollte? Das ist wohl, ganz provokativ gesagt, ins System «reingequetscht» worden und hat sich seiner Umgebung angepasst. In der Schule hat dieses Kind gelernt, dass seine Träume und Wünsche nicht zählen. Hauptaugenmerk lag auf den Fehlern. Alles was falsch gemacht wurde, wurde mit einem Rotstift dick angezeichnet. Der Satz: «Komm endlich auf den Boden der Realität und lass deine Träumereien, ansonsten wird nichts aus dir.» hat wohl viele Kindheitsträume zerstört. Bei mir war es jedenfalls so. Es zählt Leistung und gute Noten. Fähigkeiten, die ein Kind hat, welche jedoch nicht im Schulalltag benötigt werden, die sind nichts wert und verkümmern. Aus meiner Sicht führt dies dazu, dass wir uns immer mehr von uns selber entfernen. Am Ende der Schulzeit wissen wir, wie die Binomischen Formeln, der Satz des Pythagoras funktioniert und wie das Plusquamperfekt gebildet wird. Was mich jedoch als Mensch ausmacht, wer ich wahrhaftig bin, das weiss ich nicht (mehr). Die wirklichen Stärken und Fähigkeiten die sind mir während meiner Schulzeit nicht bewusst geworden.

Viele absolvieren ein Studium oder eine Lehre und beginnen zu arbeiten. In der Schule haben sie gelernt, dass Leistung zählt. Gelernt was es heisst auf sich selber zu hören, die eigene innere Stimme wahrzunehmen, das haben wir nicht. Im Laufe des Lebens bemerken wir dann wie sich diese innere Stimme immer und immer wieder bemerkbar macht. Diese Stimme macht uns Angst, denn wir haben in der Schule verlernt auf diese zu hören und wissen nun nicht, wie wir mit ihr umgehen sollen. Wir entwickeln diverse Methoden, wie wir uns ihr entziehen können. Alkohol trinken, arbeiten bis zum Umfallen, nutzlose Dinge kaufen, sind nur ein paar davon. Wir können uns ihr jedoch nicht entziehen. Denn diese innere Stimme ist schon da, seit wir denken können. Als kleines Kind war sie unser täglicher Begleiter. Sie war es, die uns glauben liess, dass wir alles erreichen können, was wir wollen. Nun hat die innere Stimme mit der Angst den Platz getauscht. Die Angst hat eine riesen Macht über uns gewonnen. Die Angst gibt uns ein Gefühl von Sicherheit. Hinter ihr können wir uns verstecken. Wir können sie vorschieben, wenn wir keine Entscheidung treffen wollen. So praktisch diese Angst!

Die Frage ist nun, ob du dir von dieser Angst dein Leben diktieren lassen willst. Es ist deine Entscheidung. Jeden Morgen hast du von Neuem die Wahl, wie du dein Leben gestalten willst. Jeden Tag schreibst du deine Geschichte neu. Jeden Tag hast du die Wahl, dein Leben zu ändern. Nur du kannst dir die Erlaubnis geben, dein Leben zu ändern. Wieder zu träumen wie ein Kind und diese Träume wahrwerden zu lassen. Denke immer daran, alles was auf der Welt erschaffen wurde, hat mit einem Gedanken begonnen. Aus dem Gedanken wurde dann ein Plan und irgendwann wurde daraus Wirklichkeit.

Ps: Wenn sich dir gerade die Angst in den Weg stellt und du nicht weisst, wie du sie überwinden kannst, dann vereinbare eine kostenlose 30-minütige Standortbestimmung mit mir. Du bekommst Klarheit, Power und Motivation, dein Leben jetzt positiv zu verändern.

Ich freue mich auf dich.
Herzlich,
Selina