Warum wir uns auf der Suche nach der beruflichen Erfüllung so schwertun

Warum wir uns auf der Suche nach der beruflichen Erfüllung so schwertun

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Warum wir uns auf der Suche nach der beruflichen Erfüllung so schwertun

Steve Jobs sagte: «Die einzige Möglichkeit Grosses zu leisten ist, das zu lieben, was man tut». Dem stimme ich voll und ganz zu. Bedauerlicherweise ist es gar nicht so einfach, das zu finden, was man wirklich liebt. Warum tun wir uns damit so schwer? Bringen wir etwas Licht ins Dunkle:

Berufswahl: Kein Schwerpunktthema in der Schule
Wenn wir unsere Gesellschaft betrachten, dann erkennen wir, dass für die Berufungsfindung nicht allzu viel getan wird. In der Schule oder später im Studium setzt man sich vielleicht zwei Stunden mit einem Berufsberater zusammen und denkt gemeinsam über die Berufswahl nach. Man absolviert eventuell einige Schnuppertage und gut ist. Dann muss man sich entscheiden. Dies obwohl niemand am Ende der Schulzeit wirklich weiss, wer er den wirklich ist. Was ihn als Person ausmacht. Was seine wirklichen Fähigkeiten und Talente sind.

Laufbahnberatung: Schiesst oft am Ziel vorbei
Zeitsprung. Nach einigen Jahren im Berufsleben, kommt die Unzufriedenheit immer mehr an den Tag. Die Sehnsucht, das zu tun, was einem wirklich erfüllt, wird immer grösser. Der Weg führt zur Laufbahnberatung. Diese greifen auf Tests zurück, welche meistens auf dem Myers-Briggs-Fragebogen basieren, welcher in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde. Die Testperson wird gebeten hunderte von Multiple-Choice-Fragen zu beantworten und verschiedene Tätigkeiten zu bewerten, woraus ein Persönlichkeitstyp abgeleitet wird. Viele dieser Tests sind wenig zielführend, da sie nur oberflächlich mit dem Verstand arbeiten, die unterbewussten Potenziale und Neigungen nicht berücksichtigen und so selten in die Nähe einer für den Kunden passenden Richtung kommen. Dazu folgendes Beispiel: Hätte Mozart den Myers-Briggs-Test ausgefüllt, dann wäre in etwa folgendes rausgekommen: «ihr optimaler Tätigkeitsbereich umfasst die imaginative Arbeit an Ideen und Entwürfen. Möglichkeiten für passende Berufsfelder sind: Grafikdesigner, Personalwesen, Hochzeitsplaner oder auch Stellen in der Öffentlichkeitsarbeit». Ziemlich absurd! 95% davon, was uns als Person ausmacht, sind im Unterbewusstsein gespeichert, und nur 5% im Bewusstsein. In den Test werden lediglich die 5% von unserem Bewusstsein berücksichtigt. Was uns als Mensch wirklich ausmacht, das bleibt aussen vor.

Verbindung/Vertrauen: Ist auf der Strecke geblieben
Als Kind hatten wir eine Verbindung zu unserer inneren Stimme, unserem Bauchgefühl, unserer Intuition, zu der besten Version von uns selber, oder wie du es auch immer für dich nennen möchtest. Im Laufe der Zeit verlernen wir, auf diese Stimme zu hören. Wir beginnen uns an äusseren Umständen zu orientieren und wenden uns und somit immer mehr vor der Erkundung unseres Inneren ab. Wir funktionieren und obwohl sich diese Stimme immer wieder meldet, wollen wir sie (noch) nicht wahrhaben. Wieder und wieder flüchten wir uns in eine Arbeitsstelle, die uns nicht glücklich macht. Dies, weil wir die Stimme, die wir in uns wahrnehmen als «Spinnerei» abtun und wir das Vertrauen in uns selber verloren haben. Wir sind uns nicht mehr bewusst, dass die Antwort, was unsere berufliche Erfüllung ist, bereits in uns liegt.

Auch wenn wir in unserer Gesellschaft vielfach etwas anderes vorgelebt bekommen, heisst es nicht, dass du in deinem Job verharren musst, wenn du nicht glücklich bist. Du hast jeden Tag die Möglichkeit für dich neu zu wählen. Und wie George Eliot bereits so schön sagte: «Es ist nie zu spät das zu werden, was du hättest sein können».

Herzlich, Selina

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