Testverfahren in der Karriereberatung – Top oder Flop?

Testverfahren in der Karriereberatung – Top oder Flop?

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Testverfahren in der Karriereberatung – Top oder Flop?

Viele wünschen sich eine berufliche Veränderung. Wir alle sollte in der Lage sein, eine Arbeit zu finden, die wir nicht einfach akzeptieren oder des Geldes wegen ertragen, sondern die wir wirklich schätzen, weil sie uns Erfüllung und Kreativität bietet. Nur wie finden wir eine solche Arbeit?

Weit verbreitet sind die unterschiedlichsten Tests (Interessen-, Persönlichkeitstests, etc.), welche überall zu finden sind: In Büchern, im Internet, bei Karriere Coaches, Berufs- und Laufbahnberatern, etc.. Diese Tests haben zum Ziel, verschiedene Persönlichkeitstypen festzulegen. Diesen Typen werden dann entsprechende Tätigkeiten zugeordnet, bei welchen du deine Fähigkeiten im besten Fall optimal einsetzen kannst. Manchmal ist es genau die Art von Beratung oder die Art von Einblick, welche gesucht wird und einem weiterhilft. Jedoch nur hin und wieder. Weshalb viele dieser Tests wenig zielführend sind, ist auf folgendes zurückzuführen:

1. Du bist absolut einzigartig

Kein weiterer Mensch hat dieselbe Kombination an Fähigkeiten, Stärken und Talenten. Daraus folgt, dass kein Test dich wirklich messen kann. Er kann dich zu einer bestimmten Gruppe zuordnen. Tests unterteilen die Bevölkerung in Gruppen oder Familien. Diese setzen sich aus all jenen Menschen zusammen, die den Test auf dieselbe Art und Weise beantwortet haben.

Das Resultat des Tests zeigt zu welcher Gruppe du gehörst und beschreibt diese im Allgemeinen. Es geht nicht um dich als Einzelperson. Die beschriebenen Merkmale können in jeder Hinsicht auf dich zutreffen oder eben auch nicht.

2. Du suchst in den Tests eine endgültige Antwort und schenkst ihm dein volles Vertrauen.

Ein Test kann dich leicht auf den falschen Weg schicken. Teilweise sind sie fehlerhaft, unwissenschaftlich und ungenau. Tests können dir Hinweise, oder Vorschläge für deinen zukünftigen Weg geben. Oft werden Berufsfelder, welche angegeben werden, nicht mehr hinterfragt. Der Test hat schliesslich recht. Wie erwähnt, es sind Vorschläge, eine endgültige Antwort wirst du darin nicht finden.

3. Du versuchst die Testergebnisse auf eine bestimmte Art und Weise zu beeinflussen

Den Test ganz locker auszufüllen und dabei offen für neue Ideen zu bleiben, kann sehr herausfordernd sein. Oft haben wir bereits eine fixe Vorstellung, wie der Test ausfallen soll. Und wir geben alles (bewusst oder unbewusst), damit die Ergebnisse so herauskommen, wie wir sie gerne hätten.

4. Du hat grosses Potenzial für eine Tätigkeit, die es gar nicht gibt

Die Tests berücksichtigen lediglich Tätigkeitsfelder, welche bereits existieren. Der Arbeitsmarkt hat sich jedoch stark verändert. Vorbei sind die Zeiten, in welchen der Arbeitsmarkt stabil ist und die Tätigkeitsbereiche und Möglichkeiten klar definiert sind.

5. Du willst deinen Horizont erweitern und nicht direkt eingrenzen

Ziel einer Karriereplanung ist, seinen Horizont zu erweitern. Der geistige Horizont wird erweitert, um alle Möglichkeiten zu sehen. Im Anschluss wird damit begonnen, die Optionen einzugrenzen. Es werden die zwei bis drei Optionen ausgewählt, welche dich am meisten interessieren. In den meisten computergestützten Tests, wird bei jeder Antwort die Anzahl an Optionen eingegrenzt. Zum Beispiel, werden sämtliche Arbeiten im Freien herausgenommen, wenn ich antworte, dass ich nicht gerne im Freien arbeite. Viele Möglichkeiten werden so im Vornherein ausgeschlossen.

6. Deine unterbewussten Potenziale und Neigungen werden nicht berücksichtigt

Viele der Tests sind wenig zielführend, da sie nur oberflächlich mit dem Verstand arbeiten, die unterbewussten Potenziale und Neigungen werden nicht einbezogen. Viele Möglichkeiten werden dadurch gar nicht in Betracht gezogen, weil sie schlicht verborgen bleiben.

Fazit

Tests sind schön und gut, jedoch ist immer die Frage, was im Anschluss daraus gemacht wird. Wenn sie als Orientierungshilfe beigezogen werden, perfekt. Jedoch wenn sie als der heilige Gral bezeichnet und nicht hinterfragt werden, dann wundert es mich nicht, dass so viele Menschen mit ihren unausgeschöpften Talenten von einem Job zum nächsten hüpfen.

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