Die drei zentralen Ängste und Glaubenssätze, warum viele einem 0815 Job nachgehen, anstatt ihr ganzes Potenzial zu leben

Die drei zentralen Ängste und Glaubenssätze, warum viele einem 0815 Job nachgehen, anstatt ihr ganzes Potenzial zu leben

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Die drei zentralen Ängste und Glaubenssätze, warum viele einem 0815 Job nachgehen, anstatt ihr ganzes Potenzial zu leben

Du kennst das bestimmt. Du gehst einer Arbeit nach und die ist ok, mehr aber auch nicht. Du fragst dich immer wieder, ob du nicht doch mehr könnest. Ob in dir nicht noch ganz viele Talente versteckt sind, von denen du noch gar nichts weisst. Du würdest gerne einen neuen Weg einschlagen. Du schaust vielleicht ab und zu die Stellenanzeigen durch. Du überlegst, wie du dich beruflich verändern könntest, damit du beruflich endlich glücklich bist. Und dann aus dem Nichts kommt sie immer und immer wieder die ANGST vorbei.

Gerne möchte ich hier auf die drei zentralen Ängste und Glaubenssätze eingehen. Sei dir bitte bewusst, dass die Angst etwas ganz Natürliches ist, wenn du dich verändern willst. Du bist damit definitiv nicht alleine.

1. Die Angst vor sich selber
Was ist, wenn ich auf ein Talent oder eine Fähigkeit stosse, von der ich gar nicht weiss wie ich sie beruflich einsetzen soll. Was wenn ich herausfinde, dass ich in der total falschen Branche, im absolut falschen Job bin. Dann muss ich nochmals eine Aus- oder Weiterbildung machen, mich von ganz unten hocharbeiten. Nein, dann bleibe ich lieber da wo ich bin, da weiss ich was ich habe.

Klar kann es sein, dass du auf etwas aufmerksam wirst, wo du bis anhin beruflich noch nicht eingesetzt hast. Es kann auch vorkommen, dass du nochmals eine Aus- oder Weiterbildung machen darfst. Meine Erfahrung zeigt jedoch, dass die Personen, bei welchen das der Fall ist, einen riesen Spass daran haben. Weil sie auf ihrem absolut richtigen Weg in die berufliche Erfüllung sind. Und ja ein grosser neuer Berg, vor dem du stehst, der kann Angst machen. Wenn du dir jedoch den Weg auf den Berg aufteilst, dann schwindet auch die Angst, weil die Schritte plötzlich fassbar sind.

2. Arbeit macht NIE Spass
Du redest dir ein, dass Arbeit etwas ist, dass NIE Spass macht. Arbeit ist dafür da, dass du deine Rechnungen bezahlen kannst. Ja, von etwas leben müssen wir alle. Die Frage die sich mir stellt: «ist für dich ein Leben, das nach dem Feierabend, an den Wochenenden und im Urlaub beginnt, wirklich das was du willst?» Warum hast du diese Denkweise? Hast du schlechte Erfahrungen gemacht, die dies untermauert haben? Ist es die Angst vor Veränderung oder dem Unbekannten.

Egal woran du glaubst, deine Realität wird mit hoher Wahrscheinlichkeit genauso aussehen wie das, woran du glaubst

3. Du verharrst an Ort und Stelle
Wenn du vor lauter Angst immer dableibst, wo du bist, dann wird sich auch nichts verändern. Ein chinesisches Sprichwort sagt: «Wege entstehen, indem wir sie gehen.» Genauso ist es. Die Angst bleibt so lange dein Begleiter, bis du eine Entscheidung triffst. Das Schlimmste was schlussendlich passieren kann ist, dass du mal eine falsche Entscheidung triffst. Wenn du dies jedoch als Lernerfahrung siehst, dann bist du daran gewachsen. Wenn du jedoch verharrst, dann wird dir dein Kopf täglich neue Variationen der Ängste liefern. Ganze Horrorszenarien werden kommen. Triff eine Entscheidung, gehe in Aktion und kehre beim ersten Wiederstand nicht gleich wieder zurück an den Ort und die Stelle, die du schon bereits in und auswendig kennst ;-). Und auch wichtig: Lass die Anderen denken, was sie denken wollen. Es ist dein Leben und die anderen haben ihr Leben.

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Artikel aufzeigen konnte, dass Angst in einem Veränderungsprozess ganz normal ist. Und noch eine Bitte von meiner Seite: Stelle dich deiner Angst. Du bist so viel stärker als deine Angst. Es gibt immer Wege.