7 Auswege aus der Arbeitslosigkeit

7 Auswege aus der Arbeitslosigkeit

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7 Auswege aus der Arbeitslosigkeit

Die momentane Situation ist herausfordernd. Schon einige haben die Kündigung erhalten. Verständlicherweise, schüttelt einem dies zuerst richtig durch. Fragen wie: «Warum gerade ich? Was habe ich den falsch gemacht?», etc. gehen einem durch den Kopf. Auch wenn die Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen ausgesprochen wird, nimmt man diese (oft) persönlich.

Ich kenne das. Auch ich habe diese Situation in meinem Leben am eigenen Leib erfahren. Die ganze Abteilung wurde ins Ausland verlegt und alle haben die Kündigung bekommen. Obwohl ich innerlich bereits gekündigt hatte, hat es mich zu tiefst getroffen. Ich habe an mir gezweifelt. Habe mich immer und immer wieder gefragt: «Warum ausgerechnet ich?» Ich war wütend, weil ich mir aus meiner Sicht (ich entschuldige mich für die direkte Ausdrucksweise) den Arsch für die Firma aufgerissen hatte. Auch habe ich mich immer wieder dabei erwischt, dass ich mich geschämt für meine Kündigung habe.

Im Nachhinein war ich dankbar für diese Erfahrung. Zumal ich später mehrere Jahre Menschen in der Arbeitsintegration begleitet habe, die aus dem Arbeitsprozess aus physischen oder psychischen Gründen rausgefallen sind. Dank meiner eigenen Erfahrung konnte ich gut nachvollziehen, was eine Kündigung mit einer Person macht.

Die Aussage: «Krise als Chance» ist momentan in aller Munde. Und ich kann dem nur beipflichten. Wie oben geschrieben, ist eine Kündigung zu Beginn schmerzhaft. Jedoch ist sie zugleich auch eine riesen Chance. Die Möglichkeit, zu überlegen, was du wirklich willst. Was dir wirklich Freude bereitet und was dich beruflich erfüllt. Ich erlebe es immer wieder, dass Menschen eine Kündigung zum Anlass nehmen, nun endlich den Job zu finden, der sich wirklich erfüllt. Die Aussagen von jenen sind dann: «Weisst du Selina, rückblickend ist die Kündigung das Beste was mir passieren konnte».

Die folgenden sieben Tipps, sollen dich unterstützen, dass auch du bald sagen kannst: Ich habe den Ausweg aus der Arbeitslosigkeit gefunden.

1. Realistisches Jobziel:
Überlege dir, welche Fähigkeiten, Stärken, Talente und Erfahrungen du hast und lege ein Jobziel fest. Bleibe – mit der nötigen Flexibilität – fokussiert auf das festgelegte Jobziel und verzettle dich nicht. Erfolgreiche Menschen holen sich Feedback und Unterstützung von aussen und verbringen Zeit mit Personen, die ihr Projekt „Jobsuche“ unterstützen. Tu es jenen gleich: Wende dich an Fachpersonen, um dein Jobziel zu überprüfen und deinen Selbstwert (wieder) aufzubauen.

2. Herausragender Lebenslauf:
Dein Lebenslauf soll kein Allerweltsprodukt in einem Massenmarkt darstellen, sondern ein innovatives Produkt in einem Nischenmarkt anpreisen. Hebe dich durch ein Kurzprofil/Kompetenzprofil ab, in welchem die Schlüsselelemente deiner Berufskompetenzen und deiner Persönlichkeit hervorgehoben werden. Reduziere dich dabei nicht zu stark auf das Offensichtliche: Die meisten Menschen sind Jongleure, die in der Praxis mit mehreren Bällen umzugehen gelernt haben.

3. Anpreisendes Motivationsschreiben:
Schreibe ein Werbeschreiben aus der Sicht des Lesers (Arbeitgeber), um im Zeitalter der Informationsüberflutung herauszustechen –was macht dich in den Augen des Personalers attraktiv? Hebe dich von der Masse ab, indem du eine Kombination von Fähigkeiten und Werten hervorhebst, die rar sind und gut zum Job und zur Firma passen. Hebe deine besonderen Stärken und Erfahrungen hervor jedoch bleib authentisch – deinem Profil und deiner Glaubwürdigkeit zuliebe.

4. Motivation hoch halten:
Menschlich und verständlich, dass die zahlreichen Absagen dich runterziehen. Wie lässt sich diese Negativspirale stoppen? Baue dir dein persönliches Support-Team auf, mit welchem du dich regelmässig triffst oder dich austauschen kannst. Es soll dir Mut machen, dich trösten, dir die Meilensteine in deinem Leben aufzeigen, welche du bereits erreicht hast, und dich daran erinnern, was du dir vorgenommen hast.

5. Erfolgreiche Suchwege:
Nur wenige Menschen rufen einfach so bei einem Unternehmen an, bei welchem sie gerne tätig wären, und fragen nach einer Jobmöglichkeit. Weil die meisten das nicht wagen, verpassen sie viele Jobs, welche unter der Hand weggehen. Trau dich, solche Gespräche zu führen – mit hoher Wahrscheinlichkeit wirst du dafür mit dem einen oder anderen erstaunlichen Ergebnis belohnt.

6. Offenheit statt Isolation:
Viele Leute finden eine neue Arbeit über das persönliche Netzwerk. Deshalb ist die Abkapselung – so menschlich das nach einer gewissen Zeit der Arbeitslosigkeit ist – gerade die verkehrte Strategie. Greife nun erst recht auf dein Netzwerk zurück! Verbanne Gedanken, Personen in deinem Netzwerk könnten schlecht über dich denken. Alle wissen, dass es jeden treffen kann, und deine Hartnäckigkeit wird mindestens mit Respekt belohnt. Der Nutzen übersteigt jegliche Scham!

7. Selbsterfüllende Prophezeiung:
Es kann nicht genug betont werden: Ein positives, selbstsicheres Auftreten ist der halbe Erfolg. Leider ist die Arbeitssuche ein mit Misserfolgen gespickter Weg, und die entstehenden Selbstzweifel verhindern wiederum das positive Auftreten. Die Vorahnung „Den Job erhalte ich eh nicht“ erfüllt und verstärkt sich. Mache deshalb alles, wirklich ALLES (inkl. Unterstützung von aussen), um dein positives Selbstbild zu erhalten und potenziellen Arbeitgebern mit innerer Überzeugung zu begegnen.

Du willst Unterstützung bei deinem Projekt «Jobsuche»? Du willst endlich deine berufliche Erfüllung finden und umsetzen? Du willst die Kränkung und die Selbstzweifel hinter dir lassen und dein Selbstwertgefühl steigern?
Dann buche dir jetzt deine kostenlose Standortbestimmung.

Ich freue mich auf dich!
Deine Selina